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Transformation in Ostbayern: Wie das Autohaus Hofmann den Generationswechsel und die grüne Wende moderiert

Unternehmen · 23. August 2026 · 5 Min. Lesezeit
Transformation in Ostbayern: Wie das Autohaus Hofmann den Generationswechsel und die grüne Wende moderiert
Symbolbild: Unsplash

Mit einem 10-Millionen-Euro-Investment in Regensburg und einer neuen Führungsspitze setzt das Autohaus Hofmann Maßstäbe für den modernen Automobilhandel.

Das Wichtigste in Kürze

Es ist ein kühler Morgen an der Junkersstraße in Regensburg, doch die Betriebsamkeit auf dem 18.000 Quadratmeter großen Areal lässt die Kälte vergessen. Wo früher Brachland war, wächst nun ein hochmodernes Zentrum für Mobilität in den Himmel. Florian Hofmann, Geschäftsführer der [Autohaus Hofmann GmbH](/goto/autohaus-hofmann-gmbh), blickt auf die Baustelle, die weit mehr ist als nur Beton und Stahl. Es ist das physische Manifest einer strategischen Neuausrichtung, die ein traditionsreiches Familienunternehmen in die Ära der Elektromobilität und der digitalen Nachhaltigkeit katapultiert. Während die Branche vielerorts über Absatzkrisen klagt, investiert man hier massiv in die Zukunft – und in die Menschen, die sie gestalten sollen.

Ein neues Kapitel in der Geschäftsführung

Der Wandel bei Hofmann ist nicht nur baulicher Natur, sondern findet vor allem in den Köpfen statt. Zum 1. Juli 2024 wurde eine entscheidende Weiche gestellt: Kerstin Bacher übernahm die Geschäftsführung. Dieser Schritt markiert einen Wendepunkt in der Unternehmenskultur. Bacher, die zuvor die Bereiche Personal und Recht leitete, bringt eine Perspektive mit, die den Faktor Mensch ins Zentrum der strategischen Planung rückt. Gleichzeitig bereitet sich das Unternehmen auf den Abschied einer Ära vor: Detlef Hertwig, der nach beeindruckenden 43 Jahren Betriebszugehörigkeit den Bereich Aftersales geprägt hat, wird Ende 2024 in den Ruhestand gehen. Solche Übergänge sind in der mittelständischen Struktur des deutschen Automobilhandels oft kritische Phasen. Bei Hofmann wird dieser Wechsel jedoch als Chance zur Professionalisierung genutzt, indem die Spartenleitung Aftersales für alle BMW-Standorte der Gruppe zentralisiert und neu besetzt wurde. Für Bewerber signalisiert dies eine hohe Stabilität und eine langfristige Karriereplanung, die über Generationen hinweg Bestand hat, wie auch die [Bewertungen](/ic-trust/autohaus-hofmann-gmbh) der Mitarbeiter unterstreichen.

Die Millionen-Investition in den Standort Regensburg

!Die Großbaustelle in Regensburg markiert den Aufbruch in eine neue Ära des Gebrauchtwagenhandels.

Das Herzstück der aktuellen Expansion ist zweifellos der Neubau in Regensburg. Rund zehn Millionen Euro fließen in die neue Niederlassung für BMW-Gebrauchtwagen und Service. In einer Zeit, in der viele Händler ihre physische Präsenz zugunsten von Online-Plattformen reduzieren, setzt Hofmann auf ein hybrides Modell. Die schiere Größe des Projekts – 18.000 Quadratmeter – verdeutlicht den Anspruch, regionaler Marktführer zu bleiben. Doch es geht nicht nur um Verkaufsfläche. Die neue Halle wird modernste Arbeitsplätze für die Fahrzeugaufbereitung und Reifenlogistik bieten, inklusive drei neuer Arbeitsbühnen. Dies schafft nicht nur Kapazitäten für Kunden, sondern auch attraktive Arbeitsumgebungen für Kfz-Mechatroniker und Logistikexperten. Wer im [Jobz-Radar](/radar) nach zukunftssicheren Stellen im Raum Ostbayern sucht, kommt an diesem Leuchtturmprojekt kaum vorbei. Die Investition ist zudem ein klares Bekenntnis zum Standort Regensburg, der als wirtschaftlicher Motor der Region gilt.

Nachhaltigkeit als strategischer Wettbewerbsvorteil

!Nachhaltigkeit wird im Autohaus Hofmann durch den Deutschen Nachhaltigkeitskodex messbar gemacht.

Ein Aspekt, der das Autohaus Hofmann von vielen Mitbewerbern abhebt, ist die Vorreiterrolle beim Thema ESG (Environmental, Social, Governance). Als eine der ersten Autohandelsgruppen überhaupt hat die Wittmann und Hofmann AG eine Erklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) veröffentlicht. Was zunächst nach bürokratischem Aufwand klingt, ist in Wahrheit ein mächtiges Recruiting-Instrument. Die junge Generation von Fachkräften sucht heute gezielt nach Arbeitgebern, die ökologische Verantwortung übernehmen. Der Bericht legt offen, wie das Unternehmen den CO2-Fußabdruck reduziert und soziale Standards in der Lieferkette sicherstellt. Ab 2025 wird diese Berichterstattung für viele Unternehmen Pflicht – Hofmann hat den Prozess bereits jetzt internalisiert. Dies zeigt eine strategische Weitsicht, die über das nächste Quartalsergebnis hinausgeht. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) betont in diesem Zusammenhang: „Der Automobilhandel steht vor der größten Transformation seiner Geschichte. Nur Betriebe, die Nachhaltigkeit und Digitalisierung als Kern ihrer DNA begreifen, werden im Wettbewerb um Kunden und Talente bestehen.“

Fachkräftesicherung durch Ausbildungsexzellenz

Ein weiterer Pfeiler der Unternehmensstrategie ist die massive Investition in den Nachwuchs. Mit 35 neuen Auszubildenden im aktuellen Jahrgang und insgesamt über 38 Startern in der gesamten Gruppe setzt Hofmann ein deutliches Zeichen gegen den Fachkräftemangel. Das Motto „Weil wir die Macher sind!“ ist hier keine leere Phrase, sondern gelebte Realität. Das Unternehmen bietet Einblicke in klassische Männerberufe auch für junge Frauen, etwa durch die regelmäßige Teilnahme am Girls-Day. Diese Offenheit für diverse Zielgruppen ist essenziell, um das schrumpfende Erwerbspersonenpotenzial in Bayern abzufedern. Die Ausbildung bei Hofmann gilt als Sprungbrett: Viele der heutigen Führungskräfte haben ihre Karriere als Lehrling im Betrieb begonnen. Diese Durchlässigkeit ist ein starkes Argument im Employer Branding und sorgt für eine hohe Identifikation mit dem Unternehmen.

Der Aftersales-Bereich im Wandel

Mit der Übernahme des Standorts Mertingen von der Autohaus Langer Gruppe im Jahr 2023 hat Hofmann sein Marktgebiet konsequent in Richtung Westen erweitert. Auch hier zeigt sich das Muster: Übernahme aller Mitarbeiter, Investitionen in Millionenhöhe und der Ausbau der Servicekapazitäten. Besonders der Aftersales-Bereich, also Wartung, Reparatur und Teilehandel, erweist sich als stabiler Anker. Während der Neuwagenmarkt volatil bleibt, sorgt der wachsende Bestand an komplexen Fahrzeugen – insbesondere Elektroautos – für eine konstante Auslastung der Werkstätten. Marco Pfündl, der die Spartenleitung Aftersales übernommen hat, steht vor der Aufgabe, die Prozesse über alle Standorte hinweg zu harmonisieren. Für Fachkräfte bedeutet dies: Die Arbeit wird anspruchsvoller, digitaler und erfordert eine ständige Weiterbildung, bietet aber im Gegenzug eine Krisenfestigkeit, die in anderen Branchen selten geworden ist.

Fazit: Ein Leuchtturm für den bayerischen Automobilhandel

Das Beispiel der Autohaus Hofmann GmbH zeigt eindrucksvoll, wie der Strukturwandel im Automobilsektor aktiv gestaltet werden kann. Durch die Kombination aus mutigen Investitionen in die Infrastruktur, einer frühzeitigen Fokussierung auf Nachhaltigkeit und einer wertschätzenden Personalpolitik positioniert sich das Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber in Ostbayern. Für Bewerber bietet das Umfeld die seltene Mischung aus familiärer Tradition und der Innovationskraft eines modernen Mobilitätsdienstleisters. Der Weg, den Kerstin Bacher und Florian Hofmann eingeschlagen haben, beweist: Wer den Wandel nicht nur verwaltet, sondern anführt, sichert sich die besten Talente für die Mobilität von morgen.

Über Autohaus Hofmann GmbH

Die Autohaus Hofmann GmbH ist ein spezialisierter Partner für den Vertrieb und Service der Marken BMW, MINI und XPENG in der Region Regensburg. Das Unternehmen bietet Privat- und Geschäftskunden ein umfassendes Spektrum von Neu- und Gebrauchtwagen sowie professionelle Werkstattleistungen an. Als Arbeitgeber zeichnet sich das zur HWGruppe gehörende Unternehmen durch Teamgeist, Leidenschaft für Technik und vielfältige berufliche Entwicklungsmöglichkeiten aus.

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